Die Bademode von Anna Kosturova – hippe Teile mit extravaganten Elementen

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Nach eigenen Angaben entnahm die kleine Anna Kosturova bereits mit 3 Jahren modische Ideen aus ihren liebsten Disney Filmen und kleidetet über Stunden ihre Puppen danach ein. Doch dass der kindliche Spieltrieb – das Spontane und Ideenreiche – auch vom Schulsystem unterworfen werden kann und der Instinkt in enge Korsetts gesteckt wird, musste Anna Kosturova am eigenen Leibe verspüren. Trotz allem biss sie sich durch und schaffte es, einen Studienplatz zu ergattern. Das Studium schloss die ehrgeizige Designerin mit einem Master in Maschinentechnik ab, wobei sie sich schon vor diesem Zeitpunkt besonders für Fertigungsverfahren in der Textilindustrie interessierte. Von da an dauerte es noch ein paar Jahre, bis Anna Kosturova ihre Energie in praktische Mode umsetzte. Schließlich war es die Liebe zum Element Wasser, das sie dazu bewog, Bademode zu kreieren. Heute ist die Welt der Bademode nicht mehr komplett ohne ihre Schöpfungen. So vielseitig und umtriebig sieht man nur selten Designer arbeiten. Bei der Mercedes Benz Fashion Week in Miami, die jährlich die beste Bademode für den nächsten Sommer zeigt, wurden nicht nur ihre Stücke sondern auch sie gefeiert. Diesen Sommer ist ihre Bademode bei Stars und Sternchen gleichermaßen beliebt. Wieso dies der Fall ist und was wir von ihr zu sehen bekommen, wollen wir in diesem Artikel erforschen.

Wie in anderen Teilen der Modewelt, ist auch bei der Bademode ein Trend zu beobachten: handgemachte, gehäkelte Mode. In diesem Sommer sind gehäkelte Kleider einfach das Nonplusultra. Sie sind sehr feminin und lassen niemanden schwitzen. Anna Kosturova hat diesen Trend aufgenommen und auch auf die Bikinis übertragen. Die gehäkelten Bikinis wirken super sexy und schlagen voll in die Vintage-Kerbe. Die Kombination aus gehäkeltem, leicht transparentem Kleid und gehäkeltem Bikini funktioniert einfach großartig. Wem diese Anleihe am Charme der 60s und 70s noch nicht genug ist, der kann den Häkel-Look noch auf ganz andere Jahrzehnte angewendet finden. Anna Kosturova hat mit gehäkelten Deauville Shorts, die dieses Jahr in so vielen Bademodekollektionen auftauchen, echt den Vogel abgeschossen. Die hoch taillierten Hosen, die super zu Bikinioberteilen im selben Look passen, sind ein echter Hingucker. Wem die Teile zu langweilig sein sollten, für den hat Anna Kosturova noch ein paar echte Kracher vorbereitet. 2013 nutzt sie nicht nur helle Materialien – wobei dies überwiegend so zu sein scheint – sondern nutzt Camouflage für ihre Bademode. Der Kontrast zwischen gehäkeltem Material und dunklem Camouflage ist wirklich interessant und sollte an jedem Strand Aufsehen erregen.

Das die Designerin voll und ganz auf die alten Techniken wie Häkeln und Flechten versessen ist, dass beweisen auch die kurzen Strandkleider, die jede Frau auf dem Weg zum Beach tragen sollte. Ihre Spezialität sind die kurzen, ärmellosen Tunicakleider. Sie sind super bunt und erregend und  passen damit voll in der Farbtrend 2013.

Eine super Idee sind auch die legeren Seidenkleider für den Weg zum See oder das Meer. Sie lassen sich nicht nur problemlos tragen und ermöglichen es, dass viel frische Luft an die Haut gelangt, man kann sie auch unterschiedlich wickeln. Diese multifunktionalen Kleider, die mal als Rock, mal als Ein-Schulter-Kleid getragen werden können, sind einfach der letzte Schrei der diesjährigen Bademode.

Die Bademodedesign Anna Kosturova hat die guten Kritiken wirklich verdient. Sie zeigt mit ihren Kollektionen, dass selbst totgesagte Handarbeitstechniken wieder fruchtbar gemacht werden können und sich hervorragend in die aktuelle Mode integrieren lassen. Frauen sollten in diesem Sommer definitiv gestrickte Bademode ausprobieren, denn nicht alles, was antiquiert wirkt, ist verstaubt und unattraktiv. Es bleibt an dieser Stelle nichts mehr zu sagen, als allen einen (hoffentlich) warmen Sommer und einen schönen Tag am Strand zu wünschen.

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